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JORDAN WYLIES 15x15x15: TAG ZEHN - BRECON BEACONS

An Tag 10 befand ich mich auf vertrautem Terrain, den guten alten Brecon Beacons, einem Ort, den ich aus meiner Zeit als Soldat beim Militär bestens kannte. Das Willkommensschild zu sehen, jagte mir einen Schauer über den Rücken und erinnerte mich an so manche kalte, nasse Nacht, die ich unter freiem Himmel verbracht hatte. Die Brecon Beacons sind wunderschön, waren aber aus der Sicht eines Soldaten oft unerbittlich und hart. Das war der Grund, warum viele Eliteeinheiten wie der SAS, die Royal Marines und die Fallschirmjäger viel Zeit hier verbrachten.

An Tag 10 befand ich mich auf vertrautem Terrain, den guten alten Brecon Beacons, einem Ort, den ich aus meiner Zeit als Soldat beim Militär bestens kannte. Das Willkommensschild zu sehen, jagte mir einen Schauer über den Rücken und erinnerte mich an so manche kalte, nasse Nacht, die ich unter freiem Himmel verbracht hatte. Die Brecon Beacons sind wunderschön, waren aber aus der Sicht eines Soldaten oft unerbittlich und hart. Das war der Grund, warum viele Eliteeinheiten wie der SAS, die Royal Marines und die Fallschirmjäger viel Zeit hier verbrachten. Man sagt, man könne hier alle vier Jahreszeiten an einem Tag erleben, und heute sollte einer dieser Tage sein – er hat nicht enttäuscht.

jordan wylie | MONTANE

Tag 1. Tag 2. Tag 3. Tag 4. Tag 5. Tag 6. Tag 7. Tag 8. Tag 9. Tag 10. Tag 12. Tag 13. Tag 15.

Die Hügel und Täler der Brecon Beacons bieten eine große Vielfalt an Laufstrecken, die alle die gleiche bergige Kulisse und atemberaubende Aussichten in diesem wunderschönen Teil von Südwales gemeinsam haben. Da es ein Feiertag war, überraschte es nicht, dass der Ort mit Touristen überlaufen war, obwohl die meisten von ihnen auf den Wanderwegen blieben – etwas, das ich, wann immer möglich, zu vermeiden versuche. jordan wylie | MONTANE In Anbetracht dessen, wie ermüdet mein Körper in den letzten zwei Wochen war, bestand meine Mission heute einfach darin, die Meilen hinter mich zu bringen. Ich wollte kein Superheld sein und hatte sicherlich nicht vor, eine der berühmten SAS-Auswahlrouten wie den „Fan Dance“ in Angriff zu nehmen. Ich entschied mich, im flachen Gelände am Talboden zu bleiben, wobei ich den Großteil meiner Strecke entlang der Hauptdurchgangsstraße (A470) direkt durch das Zentrum des Nationalparks zurücklegte. Dies ermöglichte es mir, mein Ziel zu erreichen, die Menschenmassen zu meiden und die herrliche Kulisse zu genießen, ohne sie so intensiv zu spüren, wie ich es früher in meiner Militärzeit getan hatte. Ein weiterer Tag geschafft, es dauert nicht mehr lange! Nächster Halt: Pembrokeshire Coast...

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