Foto: @benjaminbditto
Leichte, strapazierfähige und schützende Bekleidungsschichten sind für die verschiedensten rasanten Abenteuer in den Bergen unerlässlich. Unsere Athleten wissen das nur allzu gut und sind meist in anspruchsvollem Terrain unterwegs.
Wer könnte uns also besser verraten, welche Montane-Ausrüstung sie in dieser Saison bevorzugen? Hier sind die Montane-Jacken, die unsere Athleten bei ihren Abenteuern in dieser Saison dabei haben werden.
Ich benutze die wasserdichte Phase Nano seit April, als ich sie rechtzeitig für das Great Lakeland 3-Day Event erhielt. Ich konnte sie bei echtem Lake-District-Wetter ausgiebig testen! Sie hat so funktioniert, wie ich es erwartet hatte – fantastisch! Sie war leicht, klein verpackbar, atmungsaktiv und absolut wasserdicht.
Wenn man den ganzen Tag in den Bergen unterwegs ist, braucht man eine zuverlässige wasserdichte Jacke, und für mich ist das jetzt die Phase Nano. Ich habe sie auch beim Pinnacle Ridge Extreme Race im Juli getragen, als es den ganzen Tag wie aus Eimern goss, und ich war wirklich froh, sie dabei zu haben. Mein Lieblingsmerkmal ist, wie leicht und kompakt sie sich verpacken lässt; man erhält maximalen Schutz, ohne sich durch zusätzliches Gewicht belastet zu fühlen.

Ich kann den schottischen Winter kaum erwarten, um diese Jacke auf Herz und Nieren zu prüfen. Ich denke, sie ist auch ideal für kühle Temperaturen im Herbst und Frühling und könnte somit ein vielseitiges Kleidungsstück für drei Jahreszeiten sein. Die synthetische Isolierung ist perfekt für das kalte, feuchte Klima in Großbritannien.
Zuerst dachte ich, die Jacke sei mit Daunen gefüttert, so wie sie sich anfühlte, und wie leicht und kompakt sie war. Erst als ich mehr darüber las, wurde mir klar, dass sie mit einer synthetischen Isolierung ausgestattet ist. Der Schnitt der Jacke ist großartig, die Kapuze ist großzügig geschnitten und die Taschen sind tief. Auf zum Eisklettern in den schottischen Winter!
Die Alpine Lite 850 bietet eine beeindruckende Wärmeleistung bei geringem Gewicht. Kombiniert mit einer gut geformten Kapuze war sie ein Teil, zu dem ich bei meiner letzten Kletterexpedition nach Grönland oft gegriffen habe. Die Jacke ist leicht genug, um sie an den Klettergurt zu hängen oder als zusätzliche Schicht in den Rucksack zu stopfen, bleibt aber in ausgepacktem Zustand ein vollwertiges Kleidungsstück.
Ich empfand sie auch bei leichter Unterbekleidung als sehr warm. In Kombination mit einem Midlayer wie dem Protium XPD ergab sie ein anpassungsfähiges System, das für alles gewappnet war. Bei solch leichter Ausrüstung macht man sich normalerweise Sorgen um die Haltbarkeit, doch nach einer kompletten Expedition, bei der die Jacke am rauesten grönländischen Granit auf die Probe gestellt wurde, gab es keinerlei Verschleißerscheinungen. Alles in allem war ich wirklich beeindruckt!

Die Tour du Mont Blanc war das perfekte Testgelände für diese leichte, kompakte Gore-Tex-Regenjacke. Was ich nicht erwartet hatte, war, wie oft wir die Phase Lite sowohl als Windschutz als auch als Regenschutz genutzt haben.
Auf 2500 Metern können die Temperaturen deutlich niedriger sein, und einige der hohen Pässe wie der Col du Bonhomme und der Col du Seine waren besonders kalt. Die Phase ist sehr leicht und lässt sich klein verpacken, daher war sie der perfekte Regen- und Windschutz.
Wenn man beim Laufen oder Wandern nur wenig Platz im Rucksack hat, muss die Ausrüstung effektiv sein und sich möglichst klein zusammendrücken lassen! Die Anti-Freeze Packable Hooded Down Jacket hält kuschelig warm und ist dabei dennoch federleicht und kompakt verpackbar. Ich konnte sie sogar unter zwei kleinen Regenjacken tragen, während ich bei einem Event in Schottland im Regen gearbeitet habe!
Ich bin generell eine ziemliche Frostbeule und habe meistens eine Daunenjacke dabei. Die Jacke hat sich bisher bei unterschiedlichen Bedingungen gut bewährt, sowohl an den kühleren, trockeneren Abenden in Chamonix als auch bei nassem Wetter in Schottland. Obwohl ich sie nicht als Außenschicht bei Nässe empfehlen würde (dafür gibt es deutlich besser geeignete wasserdichte Montane-Jacken), war ich froh, dass das Außenmaterial wasserabweisend ist, als ich sie als Midlayer unter einer Shell-Jacke getragen habe. Die Kapuze hat zudem eine gute Größe mit einem versteiften Schild, der auch unter die Kapuze einer Regenjacke passt!

Nach stundenlangem Laufen durch die walisischen Berge während des „Dragons Back“-Rennens war die Icarus Lite die ideale Jacke, um sie jeden Abend im Camp überzuwerfen. Sobald die sengende Sonne verschwand, fielen die Temperaturen, und die Icarus Lite bot mir genau den Komfort und die Wärme, die ich brauchte.
Ich liebe die dehnbaren Seiteneinsätze, die die Jacke atmungsaktiver machen, und freue mich schon darauf, sie beim Wandern und Fastpacking zu tragen. Sie wird diesen Herbst und Winter definitiv meine erste Wahl für lange, aktive Tage in den Bergen sein!