Nur noch wenige Wochen bis zum 2022 Montane Dragon’s Back Race – für die mutigen Läufer, die daran teilnehmen, steuert die Trainingsvorbereitung auf ihren dramatischen Höhepunkt zu. Ein Läufer, der nur zu genau weiß, welche Herausforderung ihn erwartet, ist natürlich der Vorjahressieger, Simon Roberts vom #TeamMontane.
Der gebürtige Waliser Simon weiß definitiv, wie sich das walisische Terrain unter den Füßen anfühlt. Nachdem er den „Drachen“ 2021 stilvoll bezwungen hat, kehrt er dieses Jahr zurück, um erneut nach dem Ruhm beim Dragon's Back zu streben. Seit seinem Sieg im letzten Jahr hat Simon mehrere andere anspruchsvolle Ultras in Großbritannien gemeistert, darunter den Sieg beim Montane Cheviot Goat und dem Montane Spine Challenger North.
Wir haben uns mit dem aufstrebenden Ultraläufer unterhalten, um seine Tipps und Ratschläge für die Teilnahme am Montane Dragon’s Back Race zu erfahren. Lies weiter, um mehr von Simon zu hören...

Pacing
Das Montane Dragon’s Back Race ist eine lange Strecke! Jeder Tag ist eine sehr lange Strecke! Da du an aufeinanderfolgenden Tagen läufst, musst du dein Pacing richtig wählen. Zu schnell zu starten wird dich irgendwann teuer zu stehen kommen. Je härter du läufst, desto mehr schädigst du deine Muskeln, und im Laufe der Woche wird es sehr schmerzhaft werden. Das gilt besonders für die Abstiege, denn ein hartes Tempo an den Hügeln schädigt die Oberschenkel, was zu außergewöhnlichen Schmerzen führen kann. Laufe vernünftig und hilf deinem Körper, fit zu bleiben.
Ausrüstung
Das Wetter im letzten Jahr, nun ja… wir hatten alles! Wir starteten in die Woche mit einer kleinen Hitzewelle in Snowdonia, und es wurde heiß, sehr heiß. Am Freitag hatten wir dann Regengüsse und starken Wind in den Brecon Beacons. Es ist wichtig, auf jedes Wetter vorbereitet zu sein, also achte darauf, die richtige Ausrüstung einzupacken. Du willst dich mit sehr leichten und atmungsaktiven Shorts und T-Shirts kühl halten. Ich persönlich mag die Montane Dragon Shorts und die Montane Sabre Tops. Um trocken zu bleiben, brauchst du auch eine gute, zuverlässige wasserdichte Jacke und Hose. Ich werde meine Montane Spine Jacket zusammen mit der Montane Podium Pants einpacken.

Verpflegung
Mittlerweile solltest du bereits wissen, was du während des Rennens essen wirst. Du solltest wissen, was dein Körper während des Laufens verträgt und was nicht. Erstelle deinen Plan und halte dich daran! Achte darauf, dass du ständig Nahrung zu dir nimmst. Das bringt dich nicht nur bis zum Ende des Tages, sondern hilft dir auch für die kommenden Tage. Versuche, beim Essen sehr diszipliniert zu sein, und zwinge es dir notfalls sogar herunter, wenn du die schwierigen Phasen erreichst und eigentlich nichts essen willst. Dein Körper erholt sich besser, wenn du dich an deinen Ernährungsplan hältst!
Camping
Wenn du nicht läufst, campst du! Du brauchst also einen bombensicheren Camp-Organisationsplan. Was machst du zuerst, wenn du im Camp ankommst? Essen? Auspacken? Dein Schlafset aufbauen? Wann kümmerst du dich um die (glaub mir, essenzielle) Fußpflege? Im Camp ist eine Menge los, also musst du einen Plan haben. Ein guter Organisationsplan verschafft dir letztendlich mehr Zeit zum Essen und Schlafen.

Packliste
Obwohl du vielleicht jeden Komfort mitnehmen möchtest – das geht einfach nicht! Der Grund dafür ist das Gewichtslimit von 15 kg für deine Trockensäcke für die Übernachtung. Ich erinnere mich, dass viele Leute über diesem Limit lagen. Du musst beim Packen gnadenlos sein, besonders wenn du am Limit bist. Mein Tipp: Wenn du einen Gegenstand mit einem „Was wäre wenn?“ labelst, dann pack ihn nicht ein. Pack anfangs nur das ein, was du wirklich brauchst und ohne das du nicht leben kannst. Wenn du noch etwas Gewicht übrig hast, kannst du den Teddybären einpacken...
Flüssigkeitszufuhr
Letztes Jahr wurde Snowdonia sowohl am ersten als auch am zweiten Tag von einer Hitzewelle getroffen. Dies beendete leider für viele Teilnehmer das Rennen. Das wichtigste Mittel, um bei heißem Wetter zu überleben, ist die Flüssigkeitszufuhr. Du musst sicherstellen, dass du viel Flüssigkeit trinkst und auch genügend Salze aufnimmst. Sei vorsichtig: Es gibt Teile der Strecke, die ziemlich trocken sind, sodass du dich manchmal nicht auf gute Wasserquellen verlassen kannst. Nutze alle deine Flaschen, fülle an den Verpflegungszelten und an allen Wasserstellen, auf die du stößt, gut auf.

Kannst du das Montane Dragon’s Back Race kaum erwarten?
Für mehr Inspiration verpasse nicht unsere eigene Hintergrundgeschichte, um mehr über die Ursprünge des Rennens zu erfahren. Du kannst die Strecke auch in unserem Crashkurs-Video lebendig werden sehen. Weitere Einblicke in das Rennen findest du in unserem Dragon’s Back Race Event-Hub.